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Werden synchrone Rotations- oder Linearbewegungen gefordert, stellt sich die Frage: Wer koordiniert die einzelnen Achsen? Diese Aufgabenstellung kann an das Software-Modul M-SMC abgegeben werden. 

M-SMC berechnet die Positions- oder Geschwindigkeitsprofile der Antriebsachsen und regelt sie ein. Bei synchronisierten Bewegungen werden hierzu die gewünschten Übersetzungsverhältnisse berücksichtigt und die Achsen auch zur Laufzeit auf- und absynchronisiert. Ein elektronisches Getriebe wird damit in kürzester Zeit realisiert. 

 

Features

  • Software-Modul zur Steuerung, Regelung und Überwachung von Bewegungsachsen
  • Betrieb von Einzelachsen oder synchronisierte Mehrachsbewegungen
  • Ruckoptimierte Bewegungsprofile
  • Zahlreiche Methoden zur Achssynchronisation (gearing)
  • Konfiguration und Diagnose über SolutionCenter
  • Inbetriebnahmeoberfläche (SMC-Monitor)
  • Bibliothek für IEC 61131-3 PLC-Programme

 

Positionssynchronisierung per Design 

Produktionsprozesse erfordern oftmals eine positionssynchrone Bewegung aller beteiligten Antriebsachsen. Variable Drehzahlen und unterschiedliche Rollendurchmesser erhöhen zusätzlich die Komplexität. M-SMC löst diese Aufgabenstellung bereits per Design. Master-Slave-Beziehungen inklusive der gewünschten Synchronsisierungsmethode sind per Konfiguration definierbar. Während des Betriebs kann die Slave-Achse jederzeit aufsynchronisiert und wieder gestoppt werden. Damit lassen sich Applikationen wie z. B. eine fliegende Säge in wenigen Schritten realisieren. 

Optimierte Bewegungsprofile 

Der Fokus bei der Anfahrt einer neuen Sollposition kann zumeist nur auf eine minimale Verfahrzeit oder einen minimalen auftretenden Ruck gelegt werden. Mit der Sin-Lin-Interpolation bietet M-SMC eine Lösung, welche die Vorzüge beider vorherigen Verfahren vereint. Damit werden hohe Produktionszyklen bei zeitgleicher Schonung der mechanischen Komponenten erreicht. Zusätzlich stellt M-SMC die Möglichkeit bereit, die Zielposition einer Bewegungsachse selbst nach deren Start korrigieren zu können. Ein Abbremsen und wieder Anfahren ist dabei nicht erforderlich. Damit können fix vorgegebene Bewegungsabläufe noch zur Laufzeit an Werkstücktoleranzen angepasst werden ohne Produktionszeit zu verlieren. 

Applikationen einfach erstellen 

M-SMC wird über die IEC 61131-3-Bibliothek direkt in das übergeordnete Ablaufprogramm integriert. Hier werden Sollpositionen vorgegeben, Bewegungen gestartet und Achsen bei Bedarf synchronisiert. Auch Eingaben über ein HMI werden in diesem Programm behandelt. 

Das Software-Modul kann über die Inbetriebnahmeoberfläche SMC-Monitor vollständig parametriert, bedient und diagnostiziert werden. Hochdynamische Vorgänge werden durch das Software-Oszilloskop Scope 3 direkt auf der Steuerung aufgezeichnet und am PC umfassend visualisiert. Damit ist der Durchblick garantiert. Dies beschleunigt nicht nur die Erstinbetriebnahme, sondern ermöglicht auch eine rasche Störungsbehebung im laufenden Betrieb.

Systemübersicht

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