Die vom Automatisierungspezialisten Bachmann electronic entwickelte Software M-Target for Simulink® ermöglicht eine modellbasierte Entwicklung für das M1-Automatisierungssystem. Das programmierte Steuerungs- und Regelungsprogramm wird bereits am Büroarbeitsplatz gegen ein multiphysikalisches Simulationsmodell der Anlage getestet. Per Mausklick wird anschließend Code für die M1-Steuerung generiert, auf der CPU installiert und dort gestartet.

Mit der neuesten M-Target for Simulink® Version 2.40 beschreitet Bachmann neue Wege: Eine aus Simulink® generierte M1-Echtzeitapplikation ist erstmals als Teil einer Redundanzapplikation ausführbar. Damit lassen sich fortschrittliche Regelungsstrategien auch in hochverfügbaren Anlagen für kritische Infrastrukturen etablieren. Dazu bietet das modulare M1-Automatisierungssystem mit seinen on-board Vernetzungsmöglichkeiten und Security-Paketen die optimale Ausgangsplattform.

Weiters ermöglicht M-Target beispielsweise, mit bis zu 51.2kHz erfasste analoge Messreihen elegant in einer aus Simulink® generierten Applikation zu verarbeiten. Damit behält man den aktuellen Anlagenzustand immer im Blick.

Vor allem die aktuelle Zeit mit Reisebeschränkungen führt den Vorteil der modellbasierten Entwicklung besonders vor Augen: Regelungsalgorithmen für das M1 Automatisierungssystem werden mit M-Target for Simulink® direkt am Schreibtisch entworfen und getestet – die notwendige Inbetriebnahmezeit vor Ort lässt sich somit auf ein Minimum reduzieren.