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Einsatzkritische Systeme, Anwendungen in rauen Umgebungen und Anlagen, wo auch kurze Ausfälle beispielsweise aus Kostengründen nicht toleriert werden, sind die Hauptaufgabengebiete der Hot-Standby-Redundanz. Daneben sind auch regelungstechnische Anwendungen mit der Anforderung der stoßfreien Umschaltung, das heißt keinem Wertesprung beim Wechsel der Master-CPU, nur in dieser Redundanzvariante umsetzbar. 

Mit Redundanz auf allen Systemebenen, also Hardware, Systemsoftware, Applikationsprogrammierung sowie Wartungs- und Überwachungsschnittstellen, bietet die Hot-Standby-Redundanz die höchste Ausfallsicherheit bei gleichzeitig bestem Komfort. 

Die volle Integration von Konfiguration, Programmierung und Monitoring in die Werkzeuge von Bachmann, verkürzt die Anwendungserstellung und minimiert Abweichungen gegenüber gewohnten Standardabläufen. Gleichzeitig sinken die Risiken beim Wartungseingriff, bei Fehlerbehebung und Anwendungsupdates im laufenden Prozess. 

Hot-Standby-Redundanz verbindet höchste Redundanztechnologie und bestmögliche Performance mit der gewohnten Robustheit aller Bachmann-Module.

 

Features

Die Hot-Standby-Redundanz erweitert die NetzwerkRedundanz unter anderem um folgende Eigenschaften: 

  • Vollautomatischer Abgleich von Prozessvariablen
  • Automatischer Failover bei Detektieren interner Fehler
  • Integrierte Selbsttests zur Überprüfung des Systemzustands
  • Automatischer Systemabgleich (Systemsoftware, Konfiguration, Applikationen)
  • Automatische Applikationssynchronisierung (Abweichung < 200 µs)
  • Millisekunden genaue Synchronisation aller Stationen
  • Netzwerkumschaltzeit frei konfigurierbar (0 bis 10 SPS-Zyklen)
  • Stoßfreie Umschaltung 
  • Unterstützung von Redundanzprogrammierung unter M-PLC (IEC 61131-3)
  • Debuggen und Forcen von Variablen in redundanten Anwendungen (M-PLC)
  • Robust gegen Einfehlerereignisse, viele Mehrfehler-Szenarien werden ebenfalls unterbrechungsfrei überbrückt

 

Integration in SolutionCenter 

  • Anlegen, Überwachen und Löschen von Redundanz-Devices
  • Spezielle Unterstützung der Konfiguration, Monitoring und Protokollierung redundanter Applikationen in Device Navigator und Device Manager
  • Textuelle und grafische Redundanz-Statusanzeigen
  • Virtuelle Redundanz-Devices mit der Möglichkeit zum Anlegen und zur Manipulation von Redundanzkonfigurationen und -applikationen
  • Statusinformationen der Redundanz-Master
  • Device-Bezeichnung
  • Aktueller Redundanzstatus des Gesamtsystems
  • CPU-Informationen
  • Systemsoftware-Informationen
  • Netzwerkinformationen
  • Statusinformationen der Redundanzapplikationen
  • Aktueller Redundanzstatus (REDUNDANT/SINGLE/ERROR)
  • Ausführungsinformation (RUN/STOP/ERROR)
  • Fehlerzustandscodes
  • Synchronisationsstatus
  • Zykluszeit
  • Wartungsschnittstelle für Redundanzsysteme integriert (Ausführung von Befehlen auf beiden Master-CPUs gleichzeitig)
  • Sämtliche Befehle und Überwachungsmechanismen stehen als offene Benutzerschnittstellen und/oder als Systemvariablen dem Anwender zur Verfügung.

Systemübersicht

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